Zusammen unterwegs mit #meins …

Am Freitag den 20.07. hieß es gegen 1600 ablegen. Ziel war Høruphav. Wir wollten uns endlich mal mit #meins treffen. Zu Anfang lief auch noch alles nach Plan. Die Logge zeigte bis zu 6,5kts an und wir rechneten schon aus, wann der Grill im Zielhafen angefeuert werden könnte. Doch in Schleimünde wurden wir eines besseren belehrt. Der Wind drehte immer weiter auf SO, so dass wir uns entschlossen den Code zu bergen und statt dessen den Spi zu setzen.

 

Was soll ich sagen: alles lief tadellos und wir segelten weiterhin mit bis zu 5,5kts. Auf Höhe von #Falshöft merkten wir aber schleichenden “Windverlust”. Wir hielten noch bis kurz hinter #Kalkgrund durch und entschieden uns dann doch zu motoren. Bis #Høruphav waren es schließlich noch 6,5 NM und der Hunger wurde auch immer größer. Angekommen nach 22NM, wartete schon die Crew von meins. Sahne hatte schon leckeren Salat vorbereitet und Steffen …? Naja, egal! Jetzt hieß es erstmal Grill an und Abendbrot essen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag entschieden wir uns gemeinsam in die Flensburger Förde zu segeln. Ziel sollte #Glücksburg werden. Also legten wir gegen 1100 ab. Nachdem die Segel auf patchwork’x und meins gesetzt waren, nahmen wir also Kurs. Irgendwann sah man aber nur noch Skipperin Sahne an Deck der meins.

Wo war Skipper Steffen?? Bei stürmischer See über Bord gegangen? Wie sich herausstellen sollte, war er unter Deck. Aber wieso? Stand er in der Pantry? War er vielleicht seekrank? Nein, alles unmöglich! Das Wetter war doch super und Frühstück noch nicht lange her. Des Rätsels Lösung sollte sein: die Logge zeigte nichts an. Was muss also gemacht werden? Richtig, man(n) zieht einfach den Geber während der Fahrt und versucht so schnell wie möglich den Blindstopfen in den Borddurchlass zu stecken, doch siehe da – es kommt eindeutig mehr Wasser in die Bilge als man(n) vermutet hätte. Okay, hätten die meisten von uns selbst im Hafen, ordentlich Respekt vor dieser Aktion. Aber Steffen wäre nicht Steffen, wenn man(n) das Spielchen auch umgekehrt machen könnte.  Er entfernte also die Seepocke vom Rädchen und machte das Spielchen selbstverständlich noch ein zweites Mal. Ergebnis: Die Logge zeigte wieder Fahrt durchs Wasser an und Steffen stand in dem selbigen. Jetzt hieß es also “feudeln”. Auf Höhe der Untiefe Helts Banke, kam meins an uns ran und wir entschieden #Marina Minde anzulaufen. Da der Wind immer weniger wurde und meins noch keine Leichtwindsegel mit sich führt, konnten wir die Entscheidung gerne mittragen. Gut für uns, denn somit konnten wir einmal mehr üben, unter Spi zu segeln.

Sonntag musste meins leider zurück nach #Høruphav. Da wir aber noch einen freien Tag “Meer” hatten, entschlossen wir uns in die Flensburger Förde zu kreuen. Da wir genug Zeit hatten segelten wir bis zur Flensburger Schiffbau GmbH und nahmen dann Kurs zurück auf #Glücksburg. Nachdem wir die Segel geborgen hatten und in den Hafen fuhren, bemerkte ich, dass in unserem Schraubenwasser immer mal wieder eine kleine “Ölblase” empor stieg. Was ist das, woher kommt das, und vor allem, WAS SOLL DAS? Erstmal beobachten.

Montag Morgen: Heute wurde mal zeitig aufgestanden, denn wir wollten ja früh ablegen. Gesagt getan. Punkt 0900 waren wir raus aus dem Glücksburger Hafen und setzten die Segel. Mit Code und Groß ging es mit bis zu 9,0kts um die “Schwiegermutter”. Von dort liefen wir, teilweise im Schmetterling mit nur 4,2kts Richtung Kalkgrund, um von dort aus dann Raumschots nach Damp zu segeln. Böiger Wind aus drehender Richtung ärgerte uns immer mal wieder während der Überfahrt. Nach 6:15h und 36NM hatten wir dann aber unseren Heimathafen erreicht. Leider sahen wir auch hier wieder einen leichten Ölschleier im Schraubenwasser – Darum wird sich sofort morgen gekümmert!!

 

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