Rund Lyø und Alsen oder ENDLICH wieder nach Dänemark … Teil I

Am 26.06 starteten nur Julia und ich in ein verlängertes Wochenende. Wir legten also gegen 1500 in Damp ab. Der Wind kam aus 110° und wehte mit guten 13 kts. Was bot sich also mehr an, als Kurs Richtung Nord zu nehmen. Durften wir doch endlich wieder nach Dänemark! Wir entschlossen uns dazu, dass Lyø unser heutiges Ziel werden sollte. Waren wir doch schon so lange nicht mehr auf diesem kleinen, süßen Eiland. Unsere Pacer 376 segelte mal wieder wie auf Schienen. Mit durchschnittlich 7 kts ging es nun gen Norden.

Gegen 1930 konnten wir in den Wind gehen und unsere Segel bergen. Nachdem wir das erledigt hatten, nahmen wir Kurs auf die Hafeneinfahrt. Ich glaube Julia war es, die plötzlich sagte: Da kommen wir heute wohl nicht mehr rein! Ich wusste erst nicht was gemeint war, doch dann sah ich, was Julia meinte. Selbst in der Hafeneinfahrt lagen die Boote schon in Päckchen.

Was sollten wir jetzt nur machen? Zum Ankern fehlte mir noch das Vertrauen, hatten wir es doch vorher noch NIE ausprobiert. Wir beschlossen also die Segel wieder zu setzen und nach Fynshavn zu segeln. Gesagt, getan. Nachdem die Segel wieder oben waren, ging es mit nördlichem Kurs um Lyø herum, bevor wir diesen auf 220° korrigieren konnten. Mittlerweile, es war bestimmt schon viertel nach 8, überkam meine Lieblingsfrau ein kleines Hüngerchen. Und was ihr dazu wissen müsst ist, da versteht sie keinen Spaß 😉 . Die Wahl fiel auf leckere Bratkartoffeln, welche natürlich von Julia frisch zubereitet wurden!

Die Kartoffeln wurden unterdessen schon gegen 1830 geschält (da war nämlich schon mal “Hunger im Anmarsch”). Das Essen war noch nicht ganz fertig, da war auch schon die Hafeneinfahrt von Fynshavn vor unserem Bug. Also, Segel runter und alles zum Anlegen vorbereiten. Ganz langsam fuhren wir in den Hafen, sollten die Tiefen doch gerade so nur für uns ausreichend sein und wollten wir bestimmt jegliche Grundberührung vermeiden. Nachdem wir festgemacht hatten, konnten wir endlich, denn nun knurrte auch mein Magen, mit beginnendem Sonnenuntergang, das super leckere Bauernfrühstück von Julia genießen.

Morgen geht es weiter, bleibt gespannt ….

 

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