Sommerurlaub 2019 … Teil 9/10

Es war ein schöner Tag in Ebeltoft, und so machten wir uns nach einem ausgiebigen und entspannten Frühstück am 29.07.2019 auf nach Tunø. Um 1000 hieß es: Leinen los. Das Wetter zeigte sich von seiner schönen Seite. Die Sonne schien und der Wind wehte mit einer leichten Brise aus 100 Grad und 5kts. Anfangs ging es auf einem Kurs von ca. 200° mit dem Code0 gut vorwärts. Mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 5,6kts segelten wir die ersten 12nm in etwas über 2h. Da der Wind aber immer weiter abnahm, mussten wir später den “Dieselwind” zur Hilfe nehmen, um unser Ziel anlaufen zu können. Auf Tunø angekommen, sahen wir schon das, was wir aus Erzählungen kannten, ein typisches Bild – ES WAR BRECHEND VOLL! Zum Glück lag die “HeXenketel” schon im Hafen, sodass wir, quer vor den Dalben, hinter ihr festmachen konnten. Tunø ist eine kleine und sehr gemütliche Insel. Es gibt eine wunderschöne Bade- und Ankerbucht und der Kaufmann ist nur ca. 10min zu Fuss vom Hafen entfernt. Dieser ist gut sortiert und die morgentliche Auswahl an Backwaren hat uns echt überrascht. Am Strassenrand stehen wie überall kleine Verkaufsstände für Gemüse, selbstgemachte Marmeladen und selbstgemachtes Salz. Was uns empfohlen wurde und was wir zum Glück auch in ausreichender Menge “exportiert” haben, ist der Tunø-Knoblauch. Abends saßen wir mit der Crew der HeXenketel beim Grillen zusammen und genossen eine weitere, laue Sommernacht.

30/31.07.2019 Nach einer kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück verabschiedeten wir uns von der HeXenketel. Um 1000 legten wir ab und nahmen Kurs auf Juelsminde. Der Wind – welcher Wind? – machte uns einen Strich durch die Rechnung. Er wehte gerade mal mit 2-3kts und drehte sich sich gefühlt im Kreis. Es blieb uns also nichts anderes übrig, wir mussten motoren. Nach 2h unter Motor kam dann doch die langersehnte Brise und wir konnten die letzten Meilen unter Segel zurücklegen. Kaum waren wir durch die Hafeneinfahrt durch, sahen wir auch schon Alv und Elke mit Ihrer siXty4. Nachdem wir festgemacht hatten, gab es für die Kids erstmal das obligatorische Softice. Zum Abendbrot wurde, wie fast täglich, der Grill angefeuert. Nur das es heute mal wieder frischen Fisch gab, den Julia und ich zuvor eingekauft hatten. Nachdem Abendessen und Abwasch erledigt waren, fuhren Julia und ich mit unserem Dinghy zu Alv und Elke. Mit weiteren Freunden saßen wir bis Mitternacht zusammen, bevor es nach einigen Kaltgetränken, zurück in die eigene Koje ging. Es wurde ja auch langsam Zeit, denn am nächsten Tag wollten wir weiter nach Middelfart. Grund dafür war eine Überraschung, die wir uns für die Kids haben einfallen lassen.

01.08.2020 Es geht los, auf nach Middelfart. Nachdem der gestrige Tag noch sehr stürmisch und regnerisch war, legten wir um 1120 ab. Julia hatte bereits im Vorwege online einen Liegeplatz im Nyhavn/Middelfart für uns reserviert.

Bei achterlichem Wind mit 12kts aus 050° segelten wir entspannt in 3h40min zu unserem Ziel. Kurz nachdem wir an unserem reservierten Platz angelegt hatten wurden wir auch schon von Sahne und Steffen von der “meinS” begrüßt. Nyhavn ist fast mittig im Zentrum von Middelfart. Alle Einkaufsmöglichkeiten und die Fußgängerzone sind nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Kleiner Wermutstropfen sind die Sanitären Einrichtungen. Sie sind zwar sauber aber leider nicht in ausreichender Menge vorhanden, da diese auch von einem Wohnmobilstellplatz mitgenutzt werden.

Nach dem heißgeliebten Softice machten wir uns auf zu einem kleinen Bummel durch die Stadt. Nach dem Abendbrot trafen wir uns mit Sahne und Steffen auf der meinS. Hannah und Paul waren nicht motiviert und blieben lieber mit Ihren elektronischen Geräten in Ihren Kojen. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von Sahne und Steffen, denn ihr Ziel für den heutigen Tag hieß Bogense. Für uns hingegen, sollte es heute “hoch” hinaus gehen. Dafür machten wir uns gegen 1500 auf den Weg zur alten Brücke über den Kleinen Belt.

Aber was wollen wir da? DAS erfahrt ihr demnächst hier …

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