uns

Hier möchten wir kurz von uns erzählen und warum unsere X-95 heißt wie sie heißt.

Wir, das sind Skipperin Julia, die Matrosen Max, Paul und Hannah sowie Skipper Olaf. Wir haben uns im Jahr 2015  kennen- und lieben gelernt und merkten sehr schnell, dass wir auf dem gleichen Horizont unterwegs waren. Lange schon war es mein Traum, ein eigenes “kleines” Segelboot, mein/unser Eigen zu nennen. Nach vielen “Seelenverkäufern” die uns angeboten wurden, haben wir im August 2016 dann unsere “Dicke” in Travemünde gefunden. Unser Dank gilt Familie Jan Witt, die wir beim Verkauf förmlich “überrollt” haben.

Mein größter DANK aber gilt dir JULIA. Dafür, dass Du mir geholfen hast, meinen Traum zu verwirklichen und diesen mit mir und unseren Kindern lebst!!!

… und warum nun patchwork’X ?

Ist doch ganz klar!

Erstens, weil es eine X-Yacht aus Haderslev, DK ist

und zweitens, weil “it work’X” , unser zusammengewürfelter Haufen.

2018 … es kam, wie es kommen musste!

Bereits zum Ende der Saison 2017 zeichnete es sich ab …

patchwork’X heißt jetzt afterwork’X !! Aber wieso kam es dazu?

Nach vielen schönen Wochen auf unserer “Dicken”, merkten wir dann doch, zu fünft ist die X leider ein wenig zu klein. Lag vielleicht auch daran, dass die Kinder einfach zu schnell groß geworden sind?! Aber was soll oder kann es “Neues” werden, gibt es doch sooo viele schöne Schiffe. Ne “neue” X, das wäre schon was. Wir aber wollten Stehhöhe, 3 Kabinen, ein breites Heck, ne Heckdusche, vielleicht eine Standheizung und vor allem PLATZ für uns 5.

In den Sommerferien 2017, in der Dyvig,  sahen wir dann aber zum ersten Mal die “family business” eine Pacer 376 (Anm. des Verfasseres: Habe noch nie zuvor davon gehört!). Am letzten Ferientag in Höruphav trafen wir sie ein zweitesmal (war das Schicksal?) und bekamen die Möglichkeit, uns diese gleich mal genau anzugucken. Schnell war klar, so dürfte die “Neue” auch aussehen. Sie hatte einfach alles.

Zu unserer Überraschung erzählte der Eigner der family business, dass in Norddeutschland tatsächlich eine weitere Pacer zu verkaufen sei.  Schon kurze Zeit später, hatten wir das erste Mal telefonischen Kontakt mit dem Verkäufer. Auch sollte es nicht lange dauern, bis wir seine Pacer das Erste Mal zu Gesicht bekamen. Nach einem langen Abend an Bord, sagte uns dann der Eigner, dass er voraussichtlich erst in 2018 verkaufen wolle. Julia und ich guckten uns an und sagten einstimmig: Für uns ist das eigentlich ganz angenehm. Somit müssen wir nichts über’s Knie brechen!

Im Januar 2018, wir saßen an einem Wochenende mit Freunden zusammen, kam die Frage, ob wir nicht ein Exposé für unsere X hätten. Grund war, dass die  Kollegin unserer Freundin und ihr Mann auf der Suche nach einem Boot waren. Natürlich konnte ich dies bejahen. Gleich am Montag drauf schickte ich alle Unterlagen an unsere Freunde, die es natürlich auch sofort weiterleiteten. Am selben Abend noch, rief mich ein Herr Brammer an! Nach einem sehr netten Gespräch war klar, ein Besichtigungstermin musste her. Am besten noch diese Woche! Gesagt, getan – Samstag’s war es dann soweit.

patchwork’X aber war noch tief und fest im Winterschlaf, dementsprechend sah es an Bord auch aus. Keine Polster, Bodenbretter hoch, Luftenfeuchter aufgestellt und alle Luken & Schaps natürlich offen. Dies alles sollte und konnte an der Entscheidung von Familie Brammer aber nicht rütteln  und vor allem nichts ändern. Der Entschluss stand fest!!

Ja, diese und KEINE andere X sollte es werden!!

Die ALLES entscheidende Frage war nur, was passiert jetzt mit UNS? Wir hatten nun ja gefühlt ab diesem Zeitpunkt kein Boot mehr. Also mussten wir dringend den Eigner der Pacer kontaktieren. (Ich will hier nicht erwähnen, dass Julia und ich, gefühlt noch 100 weitere Boote in Betracht gezogen hatten und auch viele Wochen und diverse Telefonate dazwischen lagen) Und siehe da, auch bei ihm hatten sich in der Zeit einige Umstände geändert, so dass er nach „zähen“ Verhandlungen, uns dann doch das Boot Anfang dieser Saison übergeben könne. Der Deal für uns war also auch unter Dach & Fach!

Wir blicken zurück, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, auf die schöne Zeit mit unserer “Dicken” und genau so blicken wir voraus, voller Vorfreude, auf die Zeit, die kommen wird …

Am 18.04.2017 war es dann endlich soweit …

… aus patchwork’X

… wurde afterwork’X !

Liebe Gaby, lieber Michael, lieber Lennart!

Julia und ich, sowie unsere Matrosen Max, Paul und Hannah wünschen EUCH allzeit GUTE FAHRT und immer eine HANDBREIT Wasser unter dem Kiel. Das Euch Neptun wohlgesonnen ist und der Wind immer aus der richtigen Richtung, mit der richtigen Stärke weht.

P.S.: Für alle Anderen – nähere Info zur “neuen” patchwork’x bald auf dieser Seite …

hier ein kleiner Vorgeschmack: