Sommerurlaub 2019 … Teil 8/10 Anholt – Ebeltoft

Tschüss, du ach so schönes Anholt!

Wir haben Sonntag den 28.07.2019. Es ist 0620 und die Sonne ist bereits aufgegangen, als wir ablegen. Die Vorhersagen sind gut, Wind aus ONO-O mit 13-15kts. Genau richtig, für unser heutiges Ziel: Ballen auf Samsø. Noch im Hafen setzen wir das Großsegel und verlassen unser Archipel. Tschüss Anholt!

Kaum sind wir aus der Landabdeckung raus beginnt eine Rauschefahrt, wie man sich nur wünschen kann. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 11.0kts SoG gleiten wir über die Wellen. „Sommerurlaub 2019 … Teil 8/10 Anholt – Ebeltoft“ weiterlesen

Sommerurlaub 2019 … Teil 7.1/10 Anholt

5 Tage Auszeit auf unserem Archipel “ANHOLT” …

Baden, faulenzen, Ausflug mit Alv und Elke von der SiXty4 und Marc und “Mütze” von der Lykka zu den Seehundbänken, mit Nelly, Bernd und Paula neue, liebe Menschen kennengelernt und Freunde dazugewonnen, wunderschöne Sonnenuntergänge an der Orakel-Bar genossen, dank Umweltschutz die Urlaubskasse aufgebessert (dies galt aber nur für unsere Kids), etc …

Hier ein paar Eindrücke, ohne weiteren Kommentar:

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Sommerurlaub 2019 … Teil 7/10 Helsingør – Anholt

23.Juli.2019 Es ist 0530 als wir ablegen. Die Kids schliefen noch unter Deck und das Wetter war nur mäßig. Der Himmel war grau in grau, es nieselte und der Wind kam aus einer anderen Richtung als vorhergesagt. Warum aber nun so früh? Das ist einfach zu erklären: Wir haben 61nm vor uns und unser Ziel heißt ANHOLT. Nachdem wir den Hafen verlassen hatten und die Segel gesetzt waren, merkten wir schnell: DAS wird ein anstrengender Törn. Der Wind wehte aus WNW-licher Richtung mit ca. 12-15kts. Aber was bedeutete das? Um aus dem Öresund rauszukommen mussten wir Kreuzen, leider hatte sich eine sehr unangenehme Dünung aufgebaut, sodass für unsere Kinder an Schlaf nicht mehr zu denken war. Nach ungefähr 13nm und 2 von 3 Kindern mit “grünen” Gesichtern, hegten wir den Plan den Kurs zu ändern, um Gilleleje anzusteuern. Doch was soll ich sagen: Trotz latenter Übelkeit aller Kids, beschlossen sie, dass unser heutiges Tagesziel weiterhin ANHOLT heißen soll. Zu unser aller Glück drehte der Wind auf 260 Grad und trieb uns fortan mit durchschnittlich 7,5kts Richtung NNW. Auch das Wetter wurde immer besser, die Sonne kam raus und begleitete uns auf unser Überfahrt. Mittlerweile, es war so um die Mittagszeit, erholte sich die Crew erst einmal bei einem Nickerchen von den morgendlichen Strapazen …..

Jetzt waren es nur noch 14nm bis zum Ziel. Am Horizont konnte man Backbord voraus langsam den Windpark Anholt Offshore erkennen und Steurerbord voraus, da trat schämenhaft die Silhouette von ANHOLT hervor. 🙂 Doch leider nahm der Wind immer weiter ab, sodass wir die letzten 10nm sogar motoren mussten.

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Sommerurlaub 2019 … Teil 1/10 Damp – Rødby – Sassnitz

Am 28. Juni war es endlich soweit. Der letzte Arbeitstag war geschafft. Das Auto wurde mit all dem nötigen Zeug, für einen 6-wöchigen Segeltörn gepackt. SUP-Board, Aussenbord-Motor, Dinghy, Klamotten, ein paar Vorräte, sowie diversen Getränken.

Ja, ihr habt richtig gelesen: 6 Wochen sollten wir dieses Jahr am Stück frei haben. Die ersten 14 Tage waren wir nur zu zweit unterwegs. Unsere Kids werden ab dem 14.07. in Neustadt, für die kommenden 3 Wochen, zu uns an Bord kommen.

Also starteten Julia und ich am 29.06. in Damp. Die erste Etappe, mit dem großen Ziel Bornholm, sollte Gedser sein. Leider verließ uns der Wind Höhe Fehmarn, so dass wir uns entschlossen, Rodbyhavn anzusteuern. Für eine Nacht konnte man hier gut mal festmachen und in fußläufiger Entfernung gibt es auch einen kleinen Brugsen. Abends entschieden wir uns für einen “Frühstart” am nächsten Morgen. Gesagt, getan. Am 30.06. klingelte also der Wecker um 0400 Uhr. Gegen 0500 Uhr, dann mit Sonnenaufgang, hieß es: Leinen los und Segel setzen.

30.06.2019 05:55 Uhr

Das Ziel für heute: Sassnitz. Anfangs lief unsere Pacer 376 wie “geschnitten Brot”. Mit durchschnittlich 7,5kts SoG ging es an den Winparks Richtung Gedser vorbei. Nachdem wir die Kadetrinne gekreuzt hatten und Darßer Ort querab kam, konnten wir den Code0 setzen. Der Wind hatte zwischenzeitlich abgenommen und wehte nur noch mit 8kts. Bis zum Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee, ging es daher nur langsam voran. Als wir Kap Arkona näher kamen, nahm auch der Wind wieder zu. Aus 8kts wurden plötzlich 20kts. Der Code0 musste weg und zwar schnell. Kaum hatten wir das Tuch eingerollt, kamen auch schon die nächsten Böen mit über 27kts um die Ecke! Wir gingen also kurz höher an den Wind und fierten die Großschot, um das Großsegel zu reffen. Kaum waren wir damit fertig und fielen auf unseren Kurs raumschots ab, bliesen schon Böen mit bis zu 38kts in das Tuch. Für uns war klar, das Groß muss weg! Dies gestaltete sich dann aber ein wenig schwieriger, da wir mittlerweile eine See von ca. 1,5m hatten. Nachdem das Groß geborgen war, entschieden wir uns nach kurzer Fahrt unter Motor, doch die Fock auszurollen.

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Nach der Reperatur, ist vor dem Urlaub …

Am Freitag, den 27.07. konnten wir unser Schiffchen in Kappeln bei der Mittelmanns Werft wieder abholen. Alle Arbeiten waren erledigt und wir starteten zurück Richtung Damp.

Samstag Vormittag machten wir uns daran, alle Sachen an Bord zu verstauen. Am Sonntag brauchten nur noch unsere Kindern kommen und wir konnten in die Ferien starten.

Endlich – 3 Wochen Urlaub!

patchwork’x Crew

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