Saisonstart & Überführung nach Damp

In diesem Jahr ist alles anders! Auch die Coronakrise machte vor dem Segelsport kein HALT! Eigentlich wollten wir unsere Pacer 376 “patchwork’x” in der Woche nach Ostern ins Wasser bringen, leider durften wir aber auf Grund der Verordnung zu Maßnahmen gegen das Covid-19 Virus keine Arbeiten an unserem Boot durchführen. Dadurch, dass die Fallzahlen in SH und MV aber viel geringer waren als in anderen Bundesländern, konnten wir ab dem 04. Mai wieder kranen. Gesagt – getan! Termin mit Oliver Schmidt von EIDERMARIN gemacht und schon wurde unsere “Dicke” direkt am 04. zu Wasser gelassen.

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Sommerurlaub 2019 … Teil 1/10 Damp – Rødby – Sassnitz

Am 28. Juni war es endlich soweit. Der letzte Arbeitstag war geschafft. Das Auto wurde mit all dem nötigen Zeug, für einen 6-wöchigen Segeltörn gepackt. SUP-Board, Aussenbord-Motor, Dinghy, Klamotten, ein paar Vorräte, sowie diversen Getränken.

Ja, ihr habt richtig gelesen: 6 Wochen sollten wir dieses Jahr am Stück frei haben. Die ersten 14 Tage waren wir nur zu zweit unterwegs. Unsere Kids werden ab dem 14.07. in Neustadt, für die kommenden 3 Wochen, zu uns an Bord kommen.

Also starteten Julia und ich am 29.06. in Damp. Die erste Etappe, mit dem großen Ziel Bornholm, sollte Gedser sein. Leider verließ uns der Wind Höhe Fehmarn, so dass wir uns entschlossen, Rodbyhavn anzusteuern. Für eine Nacht konnte man hier gut mal festmachen und in fußläufiger Entfernung gibt es auch einen kleinen Brugsen. Abends entschieden wir uns für einen “Frühstart” am nächsten Morgen. Gesagt, getan. Am 30.06. klingelte also der Wecker um 0400 Uhr. Gegen 0500 Uhr, dann mit Sonnenaufgang, hieß es: Leinen los und Segel setzen.

30.06.2019 05:55 Uhr

Das Ziel für heute: Sassnitz. Anfangs lief unsere Pacer 376 wie “geschnitten Brot”. Mit durchschnittlich 7,5kts SoG ging es an den Winparks Richtung Gedser vorbei. Nachdem wir die Kadetrinne gekreuzt hatten und Darßer Ort querab kam, konnten wir den Code0 setzen. Der Wind hatte zwischenzeitlich abgenommen und wehte nur noch mit 8kts. Bis zum Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee, ging es daher nur langsam voran. Als wir Kap Arkona näher kamen, nahm auch der Wind wieder zu. Aus 8kts wurden plötzlich 20kts. Der Code0 musste weg und zwar schnell. Kaum hatten wir das Tuch eingerollt, kamen auch schon die nächsten Böen mit über 27kts um die Ecke! Wir gingen also kurz höher an den Wind und fierten die Großschot, um das Großsegel zu reffen. Kaum waren wir damit fertig und fielen auf unseren Kurs raumschots ab, bliesen schon Böen mit bis zu 38kts in das Tuch. Für uns war klar, das Groß muss weg! Dies gestaltete sich dann aber ein wenig schwieriger, da wir mittlerweile eine See von ca. 1,5m hatten. Nachdem das Groß geborgen war, entschieden wir uns nach kurzer Fahrt unter Motor, doch die Fock auszurollen.

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